Mittwoch, 14. August 2013

The beginning of an adventurous journey



Es ist schon viel passiert in den letzten zwei Wochen. Sehr viel. Ich habe mich versucht kurz zu fassen, aber ihr wisst ja, wie das bei mir so ist. Das klappt meistens nichts. Um es euch jedoch etwas angenehmer zu machen, habe ich meinen neuen Post in mehrere Abschnitte gegliedert, die ihr auch getrost an mehreren Tagen lesen könnt, wenn es euch nicht danach steht das Neuste vom Neusten auf der Stelle zu lesen ;)
Here we go:

Instant Coffee, Penaut Butter und Vegemite

Eine Woche ist gerade mal vergangen und ich habe schon so viele neue Eindrücke gewonnen, sodass ich sie unmöglich alle aufzählen kann. Nur eine Sache schon direkt am Anfang, so zu sagen als Appetitanreger: Es ist großartig!
Doch ich fange besser weiter vorne an.

Am 28.07.2013 flogen wir vom Frankfurter Flughafen nach Seoul. Damit ja nichts schief geht, waren wir schon eine geraume Zeit vorher am Flughafen und warteten dann noch gute drei Stunden, bis ich weiter in den Transferbereich ging. In dieser Zeit genossen meine Familie, Freunde und ich noch einmal die gemeinsame Zeit, auch wenn eine gewisse Anspannung dafür sorgte, dass wir wohl nicht ganz so ausgelassen waren, wie sonst.
Was macht man in den letzten Stunden, die einem bleiben, bevor man sich ein Jahr nicht mehr sieht? Worüber soll man sprechen? Nichts schien so ganz das richtige Thema zu sein. Um sechs Uhr rum floh ich geradezu in den nächsten Bereich, um nicht als heulendes Elend wieder nach Hause zu fahren.
Im Flugzeug dann mussten wir neidisch feststellen, dass manche von unserer Truppe ein Upgrade erhalten hatten, was bedeutet, dass sie hinauf in die Business Class durften. Einfach alles war bei denen um einige Level besser. Angefangen bei den Pantoffeln (!!!!!!!), über die Sitze („Man kann sich sogar ganz hinlegen wenn man möchte“) bis zum Essen („Also wir hatten ein fünf Gänge Menü“).  Nun gut, es seih ihnen gegönnt. Auf dem Weiterflug von Seoul nach  Auckland mussten auch sie sich mit der Economy Class zufrieden geben.
Nun, was gibt es über den Flug zu sagen?
  1. Bei Korean Air gibt es ohne Ausnahme nur Stewardessen die unter dreißig und richtig gut aussehend sind
  2. Algensuppe werde ich im Flugzeug eindeutig nicht wieder probieren
  3. Anstatt einer Packung voller Erdnüsse habe ich eine Packung mit genau EINER Nuss bekommen :D
  4. 21 Stunden fliegen ist ein riesen großer Mist! Auch wenn ich die Vorstellung echt genossen habe in der Luft zu fliegen, so fühlte es sich hinterher nur noch an wie in einem Zug und man konnte nur noch die gelegentlichen Turbulenzen genießen.

Aber da ein danke an Tobi, wir haben die Zeit schon recht gut überbrückt und wieder einmal gemerkt, dass zu schnelle Urteile echt gefährlich sind! ;D

                             Sieht gar nicht so schlecht aus, aye?


Jet lag pur

Angekommen in Auckland hatten wir gerade mal Zeit in unsere Zimmer zu gehen und uns zu duschen, danach ging es sofort weiter in ein kleines „Maori-Dorf“ in dem uns die Kultur und die Geschichte der Maori etwas näher gebracht wurden und wir sogar einen kleinen, aber warsch echten Haka sehen durften.
Nach dem das erledigt war und wir unser Abendessen in dem Hostel hatten, das war ca. um 17 Uhr, waren wir frei und durften tun was wir wollten. Losziehen, Party machen, was auch immer. Mein größter Wunsch war folgender: Schlafen!
Ich war schon auf de Rückweg von der Maoristätte im Bus eingeschlafen und ich wollte nur noch ins Bett. Nichtsdestotrotz bin ich noch mit einer kleinen Gruppe losgezogen und wir hatten uns eine kleine Bar gesucht.
Ich habe mir sogar ein Bier bestellt, dass mir zwar nicht wirklich gut schmeckte, aber trotzdem fand ich den Geschmack irgendwie cool. Es hatte so etwas fruchtiges… Na ja, das ist eigentlich egal.
Was es noch wichtiges von Auckland zu erzählen gibt ist folgendes: Am nächsten Tag gab es eine kleine „Competition“ mit dem Skytower als Ziel. Fast dort angekommen höre ich plötzlich jemanden meinen Namen rufen. Und dort sitzt die Jule. Eigentlich saß sie nur noch den Bruchteil einer Sekunde, im darauf folgenden Augenblick befand ich mich schon in einer der herzlichsten Umarmungen, die man sich nur vorstellen kann.
Wir hatten zwar geplant uns zu treffen, aber auf Grund des straffen Programms hätte das wohl nicht mehr geklappt und so konnten wir uns immerhin ca. 3 Minuten sehen (d.h. in den ersten zweien habe ich sie nicht wirklich gesehen, denn sie wollte die Umarmung einfach nicht lösen ;) ).
Schöne anstrengende Tage in Auckland und dann ging es schon wieder weiter. Am Flughafen von Auckland gab es zum Abschied noch ein kleines Ständchen von mir und meiner Ukulele und dann landeten wir auch schon fast in Dunedin.
Es war ein super Flug, mit wunderbarer Aussicht und richtig netten Passagieren und Stewardessen.

                             Na ja, im Land der Hobbits ist alles etwas niedriger


Oamaru - eine Kleinstadt die alles hat::)

Jetzt zu Oamaru, meiner Heimat für ein Jahr.
Sie ist einfach nur herrlich. Zwar klein, aber hier gibt es alles. Kino, Supermarkt usw. Was man eben so braucht. Die Menschen sind einfach unglaublich freundlich. Keine Spur von den aggressiven Autofahrern oder unhöflichen Menschen an der Kasse. Obwohl ich… Nein, das behalte ich für mich ;)

Mein Arbeitsplatz ist super. Wieso?
  1. Er liegt in Neuseeland
  2. Die Schüler, Supervisor, Lehrer usw. sind einfach so richtig freundlich
  3. Die Arbeit ist schön und entspannt und
  4. Er liegt in Neuseeland :D

Es gäbe so viel noch zu berichten, angefangen von den Besuchen in etlichen Cafés, über den Besuch von Freunden aus Timaru bis zu einem Strandspaziergang, der in einem unfreiwilligen Bad im Pazifik endete.
Dazu komme ich dann aber später. Lest erstmal das und dann gibt es mehr :P

Cheers ::)

                                                Pretty nice, aye?! (Ne Fabian? :D )


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