Dienstag, 4. Februar 2014

Meine große Sommerreise #2

In einer schnelllebigen Welt wie heute hat niemand mehr so richtig Zeit für etwas. Nicht für die Zeitung (die fünfzehn minütigen Nachrichten auf dem Ersten müssen reichen), nicht für einen Besuch bei Freunden oder Familie (Eine schnelle Kurznachricht ist fast so gut, wie einen Kaffee zusammen zu trinken)  und vermutlich auch nicht um einen Ellen langen Blogeintrag zu lesen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich eigentlich nicht wirklich kurz fassen kann - außer es geht um Schulzusammenfassungen, da schlägt man mich problemlos, vor allem, wenn man Lisa M. heißt ;) - aber da ich hier im Moment recht viel zu tun habe, denke ich, dass ich die Schnelllebigkeit wider besseren Wissens unterstütze und viele kleine Einträge über meine Ferien mache, anstatt einen langen, wenn euch das recht ist. Wenn nicht, dann mache ich auch gerne einen langen aus meinen Erlebnissen. Sagt mir nur Bescheid, das Buch bekommt ihr dann in ein paar Jahren.

Ich werde euch also Schritt für Schritt durch meine Ferien führen. Nach der langen Fährüberfahrt auf die Nordinsel begann alles an folgenden zwei Orten: WELLINGTION und UPPER HUT


1.  Die Fahrt auf der Fähre war unglaublich langweilig. Es kann daran gelegen haben, dass wir um fünf Uhr aufstehen mussten um das Boot rechtzeitig zu erwischen, oder weil es einfach nicht so spektakulär ist, wie alle sagen. 
Man sieht einige schöne Inseln, aber Inseln, vor allem jene, die direkt nebeneinander sind, sehen so ziemlich gleich bis identisch aus. 
Dreieinhalb bis vier Stunden sind zum Genießen definitiv zu lang!
2. Wellington wird auch "Windy Wellingtion" (Windiges Wellington) genannt und diesen Namen verdient es zu Recht. Zwar hatten wir locker Temperaturen von 24°C, aber der Wind zwang uns zumindest eine Jacke zu tragen. Der Wind ist hier aber im allgemeinen das Problem. Die Sonne kann noch so schön scheinen, aber dann weht eine so kalte Brise, dass man sie nicht genießen kann - Sobald der Wind dann abflaut schwitzt man sich jegliche Organe trocken. Man kann sie förmlich krächzen hören: "Wasser, Wasser" und das Wasser antwortet: "Süüüüden, ich koooommeeeee".
Das sorgt dafür, dass man sich nur noch irgendwo hinlegen und hoffen kann, nicht auf die nächste Fata Morgana hereinzufallen.

In Wellington ist viel passiert, ich war in einem großartigen Hochseilgarten, ich habe Laser Tag gespielt, neue Schuhe gekauft, viel Kaffee getrunken und ich war im TE PAPA. Und darüber erzähle ich euch jetzt mehr.

Das Te Papa


Das Te Papa ist das National Museum Neuseelands. Es hat fünf Stockwerke mit jeweils verschiedenen Ausstellungen. Am spannendsten fand ich die Stockwerke welche Themen wie "Maori-Kultur", "Geografie Neuseelands" (Plattenverschiebung als Ursache für Erdbeben und Vulkanausbrüche, sogar einen Erdbebensimulator gab es dort!!) und "Tiere - Ausgestorben, immer noch da, geangelt und riesengroß".
Nun ja, so in etwa. In die letzte Kategorie fällt zum Beispiel der MOA und der Haastadler. Der Adler war so groß, dass er den Moa gejagt hat und jener war bis zu 3.5 Meter groß!

Zum nächsten Tier gehört eine kleine Geschichte.- Ich liebe es mir auf DMAX die Dokumentationen über Riesen Kalmare anzugucken. Ich finde sie unglaublich faszinierend und gleichzeitig ganz schön Furcht einflößend. Eines Abends sah ich wieder eine dieser Dokus und es war die Rede von einem der größten jemals lebendig gefangenen Koloss Kalmare, welcher in einem Museum in Neuseeland ausgestellt sei.
Zu der Zeit wusste ich noch nicht, dass ich nach Neuseeland gehen würde bzw. hatte ich noch nicht einmal den Wunsch es zu tun. 
Um so aufregender fand ich es nun neben diesem Kalmar zu stehen und wirklich das zu sehen, was ich damals gerne gesehen hätte, aber dachte, dass die Wahrscheinlichkeit es zu sehen, sehr gering sei. Ist das verständlich ausgedrückt? Es ist schwierig manchen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, vor allem wenn es keine sehr präzisen Gefühle sind wie Liebe, Hass oder ähnliches. 

4.2 Meter lang ist dieser "Koloss"
Nun zu UPPER HUT.... Neeein, die schnelllebige Welt lässt mir keine Wahl. Zu meinem Weihnachtsfest mit mit den Weihnachtsmännern in Feuerwehrwagen gibt es mehr im nächsten Eintrag.

See ya around




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