Donnerstag, 13. Februar 2014

Meine große Sommerreise #3 - Weihnachten und Neujahr

Weihnachten ohne die Familie?! Noooooooooin! Undenkbar und doch unvermeidbar.

Die Weihnachtszeit ist immer voll mit Emotionen geladen und man ist in der Regel sehr sentimental. Man erinnert an Jesus - Wenigstens einmal im Jahr denkt jeder an ihn -  aber man denkt auch an die Familienmitglieder, mit denen man gerade, aus welchen Gründen auch immer, nicht zusammen sein kann.
So war das auch bei mir. Nicht, dass ich die Zeit in Silverstream mit meinen Mates nicht genossen hätte, aber es war auch schon ein wenig niederschlagend. Weihnachten ohne die Familie, bei 25°C in der Sonne und ohne das große Festessen. Aber gut, da mussten wir durch. Weil aber jedes Weihnachten etwas besonderes sein soll, wollten auch wir nicht drauf verzichten und hatten uns eine ganz spezielle Methode überlegt, um dies zu garantieren und die sah wie folgt aus. 

Erster Schritt: Wir nahmen eine Küche, die uns offiziell nicht zur Verfügung gestellt wurde.
Zweiter Schritt: Eine Packung Würstchen und eine unbeschichtete Pfanne (Ursprünglich hatte sie eine Beschichtung, aber durch sparende Camper - die nur das billigste kaufen - hatte diese sich schon längst verabschiedet).
Letzter Schritt: Die Tür , die in den Flur mit dem Feuermelder führt, ließen wir geöffnet.
Das gewisse Extra: Ein bisschen Qualm und tadaaaaa!

Tatütata, kam 5 Minuten später die Feuerwehr um über unsere Unfähigkeit, Würstchen zu braten, zu schmunzeln.
Da wir armen Gapper nicht für die Kosten aufkommen konnten, steckte man uns für den Rest der Ferien ins Gefängnis. Nun ja, was will man machen? Es war nur "fair enough" wie man hier sagt.

Silvester, Festival 1/1


Das La De Da Festival in Martinborough. Eines der wenigen Musikfestivals hier in NZ. Daneben gab es noch Rythm and Vines und Rythm and Alpes, aber diese waren für mich Geldtechnisch unerreichbar.
Als ich zustimmte, zu dem Festival zugehen, hörte ich mir mit einer gewissen Vorahnung, dass mir die Musik nicht gefallen würde, keinen einzigen Track an. Und wie ich recht behalten sollte.
Zwar fand ich nicht alles komplett schlecht, aber mein Musikgeschmack für ganze zwei Tage war es definitiv nicht.
Ich erhielt zuvor den Rat: "Dann sauf es dir wenigstens schön", aber auch das ließ sich nicht verwirklichen, denn die preise waren horrende, wie man so schön sagt, und die Getränke die ich mochte, waren am Nachmittag des zweiten Tages leer.
Nicht ein so super durchdachtes Festival, aber gut, eine Erfahrung war es wert. Das einzige, was mich wirklich amüsierte, war das Verhalten einiger recht angetrunkener Menschen. Ich finde es so witzig, wie manche sich betrunken verhalten, hehe.
Das war dann also mein erstes und ich denke einziges Musik Festival aber ich bereue nichts. Das alles für eine gute Zeit mit Freunden!



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